Zu Ihrer Sicherheit: Freie Treppenhäuser

Gegenstände im Treppenhaus behindern den freien Verkehrsfluss und den erfolgreichen Rettungseinsatz:

  • Manchen Wohnungsinhabern wird ihre Wohnung zu klein. Sie neigen dazu, Schuhschränke und andere Kleinmöbel vor ihrer Wohnungstür aufzustellen.
  • Andere halten ihre Wohnung gerne besonders sauber. Dieser "Typ" deponiert Schuhe, gefüllte Mülltüten oder Flaschenkisten gerne vor der Wohnungstür.
  • Wieder andere neigen dazu, die Wände vor ihrer Wohnung nach eigenem Geschmack zu dekorieren.
  • Junge Familien deponieren Spielgeräte im Treppenhaus, Blumenliebhaber lassen ihre Balkonpflanzen zum Überwintern im Treppenhaus oder in den gemeinschaftlich genutzten Räumen, usw.

Hier wichtige Merkregeln für alle unsere Mieterinnen und Mieter:

Bitte halten Sie Haus- und Hofeingänge, Treppen, Flure, Gemeinschaftsräume und Podeste stets frei.

  • Ärzte oder Feuerwehr müssen im Notfall ungehindert jede Wohnung erreichen. Fahrräder, Schuhschränke oder Ähnliches gehören darum nicht ins Treppenhaus. Gerade Schuhe vor der Wohnungstür können zur Stolperfalle für Bewohner und Einsatzkräfte werden.
  • Aus Brandschutz- und Sicherheitsgründen müssen auch die Flucht- und Rettungswege frei bleiben: dort dürfen weder die Zugänge eingeengt oder versperrt sein, noch darf dort brennbares Material gelagert werden.
  • Denken Sie bitte auch an die Optik: Das Treppenhaus ist die Visitenkarte des Gebäudes. Herausgestellte Schränke und Truhen erzeugen bei Besuchern keinen guten Eindruck.
  • Verbreiten sich außerdem die die Ausdünstungen abgestellter Schuhe im ganzen Treppenhaus, ist dies für alle Bewohner und Besucher wenig erfreulich.

Diverse Gerichtsurteile bekräftigen wichtige Bestandteile unserer Hausordnung:

  • Garderoben, Schuhe oder Schränke dürfen nicht im Treppenhaus abgestellt werden.
  • Auch Dekorationsgegenstände, wie z.B. Blumenkübel sind nicht zulässig.
  • Das Abstellen von Kinderwagen, Rollatoren und anderen Gehhilfen ist hingegen zulässig; allerdings müssen sie so abgestellt bzw. zusammengeklappt werden, dass niemand behindert wird.

Die VBS eG hat bereits begonnen, die Treppenhäuser regelmäßig zu begehen und entsprechende Verstöße gegen die Hausordnung zu dokumentieren. Wer Gegenstände vor der Wohnungseingangstür abgestellt hat, wird daraufhin schriftlich zur Entfernung aufgefordert. Sollten wir bei einer erneuten Kontrolle weiterhin abgestellte Gegenstände im Treppenhaus vorfinden, kommt es leider zu weiter reichenden Maßnahmen, welche mit Kosten für den Wohnungsnutzer verbunden ist.

Denken Sie daran: Ein Hindernis kann im Notfall die Zeit kosten, die am Ende zur glücklichen Rettung fehlt!

Ansprechpartner

Sonja Stelzer

069 920719-21